Geräteverbundsteuerung über MDC
Beachten Sie dabei:
- Es muss ein G3 Wechselrichter als MDC-Host bei der Ersteinrichtung konfiguriert sein. Ein MDC-Host-Wechselrichter kann ohne Batterie oder mit Batterie betrieben werden. Wenn eine Batterie im Systemverbund verwendet wird, muss die Batterie mit der größten Kapazität am MDC-Host-Wechselrichter angeschlossen sein.
- Es darf maximal 1 Wechselrichter mit angeschlossener Batterie im Geräteverbund verwendet werden, wenn die kostenpflichtige Produkterweiterung Batteriesteuerung mit MDC nicht aktiviert wurde.
- Es können maximal 3 Wechselrichter mit angeschlossener Batterie im Geräteverbund verwendet werden. Hierbei muss die kostenpflichtige Produkterweiterung Batteriesteuerung mit MDC erworben und aktiviert werden.
- Es können maximal 5 MDC kompatible Wechselrichter im Geräteverbund kombiniert werden. Das können z.B. Wechselrichter der Serie PIKO CI oder PLENTICORE G3 sein.
- Nur die in der Liste/Tabelle aufgeführten Geräte sind für den Betrieb mit einem MDC-System freigegebenen.
- Am MDC-Host-Wechselrichter muss ein KEM oder KSEM angeschlossen und eingerichtet sein.
- Der Energiezähler muss am Netzanschlusspunkt verbaut sein.
- Wechselrichter dürfen nicht mehr im KSEM eingerichtet werden. Dies geschieht ausschließlich im Gerätemanager des MDC-Host-Wechselrichters.
- Eine Steuerung durch den KSEM oder ein anderes oder externes Energiemanagementsystem ist nicht möglich.
- Die Leistungsüberwachung oder dynamischen Begrenzung der Einspeiseleistung (z. B. auf 60 %) am Netzanschlusspunkt wird nur im MDC-Host für alle Wechselrichter konfiguriert.
- Das Leistungsflussdiagramm der Gesamtanlage wird übersichtlich nur im Webserver und im Display des MDC-Host-Wechselrichters dargestellt. In den MDC-Client-Wechselrichtern werden nur die Momentanwerte des jeweiligen MDC-Client-Wechselrichters angezeigt.
- Alle Wechselrichter müssen so konfiguriert sein, dass sie ihre Daten an das KOSTAL Solar Portal senden. Sollte ein MDC-Host verwendet werden und zusätzlich ein KOSTAL Smart Energy Meter (KSEM) als Energiezähler am Netzanschlusspunkt, muss der KSEM seine Daten nicht an das KOSTAL Solar Portal senden.
Geräteverbund mit MDC
In einem Geräteverbund können folgende KOSTAL-Geräte verwendet werden, die über einen MDC-Host gesteuert werden.
- PLENTICORE G3 mit Batterie
- PLENTICORE G3 ohne Batterie
- PLENTICORE MP G3
- PLENTICORE BI G3
- PIKO CI 30/50/60
- PIKO CI 30/50 G2
- PIKO CI 100
Zusätzliche Produkte, die mit MDC kompatibel sind (1)
Die folgenden Energiezähler können verwendet werden, um dahinter angeschlossene Verbraucher oder Erzeuger mit im Energieflussdiagramm zu visualisieren. Die Produkte werden über den Gerätemanager mit dem MDC-Host verbunden.
INFO

Anzahl Produkte im Geräteverbund
(1) Aktuell kann max. 1 Shelly oder TQ-Systems Zähler im Geräteverbund hinzugefügt werden.
- Schelly Produkte ab Gen2/Gen3, die über LAN/WLAN angebunden sind:
- 3EM
- Pro 3EM
- Pro EM-50
- Plug S Gen3
- Plug M Gen 3
- KOSTAL Smart Energy Meter als separater Energiezähler für Verbraucher
- TQ-Systems Energiezähler:
- MU103
- SU100
- EM410
Geräteverbund mit MDC-Steuerung und ohne Produkterweiterung „Batteriesteuerung mit MDC“
Standardmäßig ist bei den Wechselrichtern der PLENTICORE G3 Serie, die Funktion MDC integriert. Das ermöglicht die Steuerung von weiteren MDC-Client Wechselrichtern und weiteren MDC-fähigen Geräten.
In diesem Geräteverbund darf maximal 1 Wechselrichter mit angeschlossener Batterie verwendet werden.
- MDC-Geräteverbund mit PV-Wechselrichtern
Dieser Geräteverbund besteht nur aus PV-Wechselrichtern. Ein Wechselrichter mit angeschlossener Batterie ist nicht im Geräteverbund vorhanden. - Geräteverbund mit PV- und Hybridwechselrichtern
Dieser Geräteverbund besteht aus einem Hybrid- oder Batteriewechselrichter mit angeschlossener Batterie und weiteren PV-Wechselrichtern. Im Geräteverbund darf nur ein Wechselrichter mit angeschlossener Batterie vorhanden sein. - Geräteverbund mit zusätzlichen MDC-Clients
Dieser Geräteverbund soll darstellen, dass zusätzlich zu den oben gezeigten Varianten, weitere kompatible MDC-fähige Geräte im Geräteverbund mit einem MDC-Host verbunden werden können. Dieses können weitere PV-Wechselrichter (z.B. PIKO CI) oder externe Produkte sein. Eine Übersicht finden Sie in der Tabelle kompatible Produkte.



Geräteverbund mit MDC-Steuerung und der Produkterweiterung „Batteriesteuerung mit MDC“
In diesem Geräteverbund wird zusätzlich auf einem G3-Wechselrichter, der als MDC-Host konfiguriert wurde, die kostenpflichtige Produkterweiterung Batteriesteuerung mit MDC installiert. Auf allen Wechselrichtern, an denen eine Batterie angeschlossen ist, muss die Batteriefunktion freigeschaltet sein.
In diesem Geräteverbund dürfen maximal 3 Wechselrichter mit angeschlossener Batterie verwendet werden.
Bei dieser Variante muss der Wechselrichter mit der größten Batterie der MDC-Host sein. Der MDC-Host kann in diesem Fall die Steuerung von bis zu 2 weiteren PLENTICORE G3 Wechselrichtern mit angeschlossener Batterie übernehmen.
Weitere MDC-Clients (z. B. PV-Wechselrichter PIKO CI oder PLENTICORE G3) können zusätzlich eingebunden werden.
- Geräteverbund mit Hybridwechselrichtern mit maximal 3 Batterien
Darstellung mit 3 Hybrid- Batterie-Wechselrichtern mit angeschlossener Batterie. Zusätzlich können weitere PV-Wechselrichter im Geräteverbund existieren. - Geräteverbund mit PV- und Hybridwechselrichtern mit 2 Batterien
Darstellung mit 2 Hybrid- Batterie-Wechselrichtern mit angeschlossener Batterie. Zusätzlich können weitere PV-Wechselrichter im Geräteverbund existieren. - Geräteverbund mit PV- und Hybridwechselrichtern mit Batterien und zusätzlichen MDC-Clients
Darstellung 1 Batterie-Wechselrichtern, 1 Hybrid-Wechselrichtern mit angeschlossener Batterie und weitere PV-Wechselrichter (PIKO CI oder PLENTICORE G3), die als MDC-Client Geräte angebunden sind. Weitere kompatible MDC-fähige Geräte im Geräteverbund können mit dem MDC-Host verbunden und zum Teil gesteuert werden (z.B. Wechselrichter/Wallbox). Eine Übersicht finden Sie in der Tabelle kompatible Produkte.


